Naturkosmetik ein neuer Trend?
Der Trend zur Naturkosmetik ist aber nicht nur dem wachsenden Bewusstsein für Natur und Umweltprobleme geschuldet, sondern auch der ständig ansteigenden Rate von Allergie-Erkrankungen. Die Zunahme von Allergien wird zum einen auf die allgemein wachsende Schadstoffbelastung, aber auch auf die künstlichen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe in der Kosmetika zurückgeführt.
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Naturkosmetik für unterschiedliche Hauttypen
Für die unterschiedlichen Hauttypen und -probleme findet man in der Natur viele Helfer, wie traditionelle Heilpflanzen, Blütenwasser und Pflanzenöle, aber auch Obst- und Gemüseextrakte.
Naturkosmetik bei unreiner Haut
Bei unreiner Haut werden Naturkosmetika mit Extrakten und Zusätzen aus Kamille, Salbei, Teebaumöl oder Tonerde empfohlen. Von der Kamille und vom Salbei ist bekannt, dass sie die Haut entspannen und beruhigen. Teebaumöl trocknet Pickel aus. Die Tonerde versorgt die Haut mit wertvollen Mineralien und hat einen klärenden Effekt.
Sensible Haut kann durch eine Creme mit Rosenextrakten, Aloe Vera oder Ringelblume optimal gepflegt werden. Der Ringelblumen-Zusatz kann wunderbar Rötungen und Entzündungen lindern und wird deshalb auch oft bei einem Sonnenbrand eingesetzt.
Naturkosmetik in der Faltenbekämpfung
Wenn Sie bei der Faltenbekämpfung auf Naturstoffe setzen wollen, bietet sich eine Creme mit den Anti-Aging-Vitaminen A, C und E an. In diesen Cremes finden sich oft das Beta-Carotin aus der Karotte oder das Öl der Sanddornsamen wieder. Sanddorn bietet gleich eine Kombination der Vitamine A + E, die wahre Wunder gegen das Altern der Haut bewirken kann.
Naturkosmetik ist nicht immer Naturkosmetik
Leider gibt es immer noch viele Produkte, denen lediglich ein paar Tropfen Pflanzenextrakt beigemischt und aufgrund dessen als Naturkosmetik beworben werden. Damit man die schwarzen Schafe besser aussortieren kann, gibt es deshalb für Naturkosmetika mit mindestens 95% Naturanteil das Siegel "Kontrollierte Naturkosmetik". Produkte, die das Siegel tragen, dürfen außerdem weder synhetische Duftstoffe noch Silikone oder Erdölprodukte enthalten. Die Rohstoffe dürfen nicht im Tierversuch getestet sein und sollten möglichst aus biologischem Anbau stammen.
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