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Foundation/ Grundierung: Back to the roots!

Auch wenn von ihren Gegnern anders behauptet, ist es nicht ihr Sinn und Lebenszweck das Gesicht maskenhaft und unnatürlich aussehen zu lassen, sondern einen ebenmäßigen Teint zu schaffen, also kleine Unebenheiten, Rötungen, Entzündungen abzudecken, um das angesprochene Fundament für den gesamten Look herzustellen.
Die Auswahl der für Sie richtigen Grundierung stützt sich dabei auf zwei wesentliche Faktoren:
a) die Beschaffenheit ihrer Haut und damit einhergehend die entsprechende Deckkraft der Foundation und
b) der Verwendungszweck. So empfiehlt sich beispielsweise bei einem zu Rötungen neigenden Gesicht eine mittlere Deckkraft, bei einem feinen Teint kann auch das Auftragen eines einfachen Kompaktpuders ausreichen,
Leiden Sie unter Akne ist es oft sinnvoller eine flüssige Foundation gezielt in die Haut einzuarbeiten, denn zu einer hohen Deckkraft zu greifen.
Sind Sie den ganzen Tag unterwegs und möchten im Laufe des Tages gerne einmal öfter sprichwörtlich „die Nase pudern“, bietet bei einem entsprechenden Hautbild ein mineralisches Make-up Vorteile, da Sie hier verschiedene Schichten übereinander legen und ineinander verwischen können.
Um sich frustrierendes Herumprobieren über eventuell Jahre zu ersparen, rate ich Ihnen zu einer Beratung in einem Fachgeschäft; diese ist in der Regel kostenlos, erfolgt mit geübtem Auge und unter hygienisch einwandfreien Bedingungen. Vorab sollten Sie sich selbst die sich aus den beiden genannten Punkten ergebenden Fragen beantworten: a) Was erwarte ich von meinem Make-up und b) zu welchen Gelegenheiten möchte ich es tragen.

Die Basics der Basis


Bei Grundierungen unterscheidet man prinzipiell in:

  •  die klassische flüssige Foundation auf Wasser- oder Gelbasis. Sie muss in jedem Fall mit einem Puder abgepudert werden, um Haltbarkeit zu garantieren. Oft ist bei ihr ein Lichtschutzfaktor enthalten.

  • •die Puderfoundation. Sie deckt und mattiert in einem Schritt und ist mit unterschiedlichen Deckkraftstufen ausgestattet.

  • die mineralische Grundierung. In den meisten Fällen mit einer leichten Deckkraft versehen; sie wird aus gemahlenen Mineralien hergestellt und ist im Idealfall frei von Konservierungs- und sonstigen Zusatzstoffen. Meistens werden leicht schimmernde Partikel beigemischt.

  • die cremige Foundation. Sie wird beim Auftragen puderig. In diese Kategorie sind auch die im Drogeriebereich beliebten Cremefoundations zu rechnen.


Unabhängig davon, welche Grundierung Sie nutzen, sie sollte in jedem Fall zu ihrem Hautton passen.
Die erste goldene Regel zur Ermittlung des Farbtons ist der direkte Test im Gesicht und nicht, wie man oft sieht, auf dem Handrücken. Zudem sollte wie auch bei anderen Make-up Produkten, und hier sind wir gleich bei der zweiten Regel angekommen, der Test immer im Tageslicht, aber nicht im direkten Sonnenlicht erfolgen. Nur auf diese Weise ist es möglich, Grundierungen mit überwiegend gelben Farbanteilen von denjenigen mit vorwiegend rosafarbenen zu unterscheiden und diese auf die Tönung der eigenen Ober- bzw. Unterhaut abzustimmen.

Foundation auftragen


Mindestens ebenso wichtig, wie die Auswahl der richtigen Grundierung ist die Technik des Auftrags. Nutzen Sie eine flüssige Foundation oder eine Grundierung auf Cremebasis können Sie diese mit den Fingern verteilen, mit einem Schwämmchen oder einem Pinsel einarbeiten.
Bei puderigen Konsistenzen empfiehlt sich der Auftrag mit einem Pinsel für leichte Deckkraft, mit einem Schwämmchen für eine kräftigere. Beim Einarbeiten mit dem Foundationpinsel geben Sie eine kleine Menge der flüssigen Foundation auf den Pinsel und verstreichen diese gleichmäßig auf dem Gesicht. Anschließend tupfen Sie die Grundierung mit dem Pinsel noch einmal gründlich in die Haut ein, wodurch ein gleichmäßiges Bild entsteht, dass die zum Schluss durch das Verblenden der Kanten zum Hals, zum Haaransatz, zu den Ohren abrunden.
Benutzen Sie einen klassischen Foundationpinsel bitte nur in streichenden Bewegungen, handelt es sich um einen Duo-Fibre-Brush kreisende Bewegungen anwenden.
Ähnlich gestaltet sich das Benutzen eines Schwämmchens: Verwenden Sie hier nur einen Teil des Schwämmchens, da Sie sonst zuviel Produkt verbrauchen und verteilen Sie die Grundierung zunächst auf dem Gesicht, um sie dann mit tupfenden Bewegungen in die Haut einzuarbeiten. Abschließend verblenden Sie auch hier die Kanten.
Loser Puder/ Kompaktpuder Egal ob Sie Puder nur zum Fixieren, zum Mattieren oder solo auf dem Gesicht tragen, Sie können entweder zum Losen Puder oder zum Kompaktpuder greifen. Der lose Puder ist in der Regel nahezu farblos, der gepresste oder kompakte Puder besitzt einen eigenen Farbanteil. Beide Formen lassen sich mit einer Quaste oder einem Pinsel auf dem Gesicht verteilen.

Puder auftragen…


…mit dem Pinsel Nehmen Sie den Puder mit dem Pinsel auf, entfernen Sie den Überschuss, indem Sie mit dem Stiel des Pinsels gegen den Finger oder die Tischkante klopfen. Sollten Sie nun mit dem Pinsel lediglich über das Gesicht wischen, wie man es zuhauf sieht, entfernen Sie hiermit allenfalls die Grundierung, Puder bleibt auf der Haut nahezu nicht zurück. Stattdessen verteilen Sie das Produkt, indem Sie den Pinsel auf die Haut drücken.
... oder doch mit der Quaste Die Quaste eignet sich besonders gut für losen Puder. Geben Sie Produkt auf die Quaste, rollen diese dann nach innen zusammen, so dass sich der Puder in der ganzen Quaste verteilen kann. Anschließend drücken Sie die Quaste ein paar Mal auf den Handrücken, so dass das überflüssige Produkt entfernt wird. Legen Sie die Quaste nun um den Zeigefinger, halten dabei an den Seiten mit Daumen und Ringfinger fest und bringen das Produkt auf dem Gesicht auf, indem Sie die Quaste über das Gesicht „rollen“. Diese Bewegung geschieht mit einem leichten Druck, um den Puder somit wieder in die Haut einzuarbeiten.
Zum Abschluss sei an dieser Stelle gesagt. Der Mythos, dass eine Grundierung die Haut nicht atmen lässt, dass sich dadurch Hautunreinheiten verstärken, entbehrt nach heutigem Stand der Make-up Industrie jeglicher Grundlage. Nur eines dürfen Sie eben nicht vergessen: das Abschminken.


 

 
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