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Appetitzügler - Ein Wundermittel mit Risiken

Appetitzügler oder auch Sympathomimetika wirken auf das Hungerzentrum im Bereich des Zwischenhirns und hemmen somit den Appetit. Durch das Aktivieren von Teilen des unwillkürlichen Nervensystems versetzten Appetitzügler in Euphorie und heben den Energiegrundumsatz des Körpers. Da sie sehr stark auf den Organismus einwirken sind sie in Deutschland grundsätzlich rezeptpflichtig und sollten nicht ohne ärztliche Anweisung genommen werden. Rezeptfreie Appetitzügler gelten wissenschaftlich als eher harmlos, wenn nicht oftmals auch wirkungslos.
Appetitzügler sind ein Medikament und haben demnach auch Nebenwirkungen. Jedoch können sie süchtig machen, können Bluthochdruck, Herzjagen, Unruhe, Schlafstörungen, Impotenz, Schwitzen, Hautausschläge oder psychische Veränderungen auslösen. Menschen mit Bluthochdruck und Nerven- oder Stoffwechselerkrankungen ist dringend von Appetitzüglern abzuraten.
Appetitzügler können in Kombination mit einer Ernährungsumstellung oder im Zuge einer Diät sinnvoll sein, wenn ein Arzt der Behandlung zustimmt. Hierfür sollten vor und während der Einnahme der Rat und die Beobachtung durch einen Mediziner erfolgen. Appetitzügler sind zwar verschreibungspflichtig, jedoch werden die Kosten nicht von Krankenkassen getragen.
.Sie können zur kurzfristigen Unterstützung der Gewichtsreduktion hilfreich sein. Langfristig verlieren sie jedoch schnell an Wirkung und sind damit nicht mehr sinnvoll.
Dringend zu warnen ist vor Appetitzügler, die man über das Internet aus zum Beispiel den USA oder Japan bestellen kann. Die Risiken können im Einzelfall auch das Leben der Betroffenen fordern.


 

 
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