Nahrungsergänzungsmittel nach Krankheit
Unbestritten ist ein erhöhter Bedarf von z.B. Kalzium bei Schwangeren oder Mehrlingsschwangerschaften, Leistungssportlern und körperlich schwer arbeitenden Menschen oder Rekonvaleszenz. Ein erhöhter Eisenbedarf während der Schwangerschaft, zu Gunsten des Kindes, kann eine Einnahme eines Eisenpräparats notwendig machen.
Bei Lebensmittelunverträglichkeit – z.B. Laktose-Intoleranz-, höherem Alter oder bei Veganern - keine Nahrungsmittel tierischen Ursprungs -, kann eine zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Alkohol- und Nikotinmissbrauch sind nachgewiesene Vitaminkiller und verantwortlich für Immunschwäche, Herzinfarkt und Schlaganfall. Konzentrationsschwächen kann z.B. durch Omega-3-Fettsäuren vorgebeugt werden, welches in Fischen mit hohem Fettgehalt vor kommt. Stoffwechselstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, können durch Zuführung des Mineralstoffs Jod ausgeglichen werden.
Ernährungsumstellung und tägliche Bewegung im Freien
Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung und der Körper bekommt alle Nährstoffe, die er benötigt. Durch Nahrungsergänzungsmittel kann eine unausgewogene und einseitige Ernährung nicht kompensiert werden. Verzichten Sie auf übermäßigen Verzehr von Süßigkeiten und Fast-Food. Konsumieren Sie mehr Obst, Gemüse, Milch- und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Fisch. Vitamin D produziert der Körper hauptsächlich selbst, durch Sonneneinstrahlung auf der Haut.
Risikovermeidung
Vermeiden Sie eine unkontrollierte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und somit eine mögliche Überdosierung, die schädlich sein können oder sich gegeneinander unwirksam erweisen. Beraten Sie sich vorher mit einem Arzt und lassen Sie sich ein Blutbild erstellen, um einen Vitamin- oder Mineralmangel festzustellen. Eine Beratung liefert gegebenenfalls auch ein Ernährungsexperte.
Da Nahrungsergänzungsmittel keine therapeutische Wirkung haben dürfen, sind Aussagen im Bezug zu Krankheitsverlauf oder sonstige irreführenden krankheitsbezogene Kommentare, verboten.
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