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Laktoseunverträglichkeit - Es trifft mehr als man denkt

Laktoseunverträglichkeit bedeutet, dass man Laktose nicht verdauen kann, also dem Körper das entsprechende Enzym zur Aufspaltung von Milcheiweiß fehlt. Viele Menschen können als Kinder zwar noch Laktose gut vertragen, die Produktion des entsprechenden Enzyms kann jedoch während des Lebens unwiderruflich eingestellt werden.

Laktose ist demnach vornehmlich in Milchprodukten enthalten und in frischer Milch in besonders hoher Konzentration.

Wer unter Laktoseunverträglichkeit leidet, leidet nach dem Genuss von Milchprodukten oft unter Verdauungsbeschwerden, bis hin zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall.



Da sehr viele Menschen unter Laktoseunverträglichkeit leiden, hat die Nahrungsmittel längst darauf reagiert. So lässt sich Milch mittlerweile problemlos mit Soja-, Reis- oder laktosefreier Milch ersetzten und es gibt auch entsprechende Milchprodukte wie Käse, Butter oder Jogurt aus laktosefreier Milch oder aus Soja.

Die meisten dieser Produkte unterscheiden sich auch geschmacklich kaum vom Original aus klassischer Kuhmilch.



Wer im Alltag jedoch gar nicht auf Milchprodukte verzichten kann oder auch die teureren Ersatzprodukte nicht bezahlen will, dem bleibt noch der Weg zu Tabletten aus der Apotheke, die den Magen mit dem Enzym versorgen, um die Laktose verdauen zu können. Diese wirken jedoch nur über einen begrenzten Zeitpunkt von ca. 30 Minuten und müssen mit dem ersten Bissen der laktosehaltigen Lebensmittel zu sich genommen werden.


 

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