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Furunkeln

Ich persönlich hatte vor zwei Jahren ein Furunkel unter der rechten Achselhöhle. Zunächst dachte ich an einen Pickel, doch die Entzündung hat stark geschmerzt. Zunächst habe ich mir kühlende Umschläge um die Achsel gemacht, da das Entzündungsgebiet sehr geschwollen war. Doch entgegen meiner Hoffnung öffnete sich das Furunkel nicht. In der Apotheke hat man mir dann eine Zugsalbe empfohlen, die auf Bienenwachsbasis hergestellt war. Zugegeben das Zeug roch scheußlich und Flecken gehen aus den Kleidern nicht mehr raus, aber geholfen hat die Salbe. Ich habe morgens und abends jeweils einen erbsengroßen Klecks der Salbe auf das Furunkel aufgetragen und die Achsel locker mit Mullbinden verbunden. Am Anfang hab ich durch die Zugkraft der Salbe den Eindruck gehabt, dass die Schmerzen schlimmer wurden. Ein leichtes Schmerzmittel hat aber dagegen geholfen. Am dritten Tag stellte ich beim Verbandwechsel eine große, eitrige Stelle auf dem Verband fest. Das Furunkel hatte sich geöffnet. Ich hab die Stelle dann mit Wasser gründlich gereinigt und noch drei Tage die Salbe benutzt, da sie auch reinigend wirkt. Der große, schmerzhafte Druck unterm Arm war allerdings verschwunden. Heute erinnert mich nur noch eine kleine Narbe an mein Furunkel.


 

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