Hausmittel bei Fließschnupfen
Wer will schon bei jedem Schnupfen gleich zu den teuren Präparaten in den Apotheken zurückgreifen? Manuela zumindest nicht. Seit ein paar Tagen spürte sie es schon. Hier ein Niesen, dort ein Kratzen im Hals und nun die laufende Nase. Natürlich möchte sie die Triefnase so schnell wie möglich wieder los werden. Ein paar Kamillenteebeutel findet sie noch im Küchenschrank. Die müssten ihrer Atmung doch Erleichterung verschaffen können. Sie nimmt ein paar davon, hängt sie in eine große Schüssel und übergießt sie mit heißem Wasser. Über den Kopf noch ein Handtuch und Kopf samt Triefnase und Handtuch über den Kamillendampf gebeugt. Tief atmet sie den Dampf durch den Mund ein und aus. Im Anschluss spült sie ihre Schnupfennase noch mit etwas Salzwasser. Sie hat noch etwas Meersalz, das kommt ihr gerade gelegen. Für die Hühnerbrühe hat sie leider nicht die Zutaten im Hause, aber um den Schnupfen endgültig zu vertreiben, bereitet sie noch einen Lindenblütentee zu. Er lässt sie schwitzen und warm eingepackt, liegt sie nun im Bett und lässt nun den Schlaf den Rest übernehmen: Besserung über Nacht.
Am anderen Morgen sieht die Welt schon wieder freundlicher aus und um nicht gleich wieder in die Falle zu tappen, bereitet sich Manuela ein Vitamin C-reiches Frühstück mit Orangen und Kiwis. Außerdem beschließt sie der Sauna einen kleinen Besuch abzustatten, denn auch das stärkt ihre Abwehrkräfte gegen die aggressiven Schnupfenviren. So gewappnet, wird sie die Zeit der Triefnasen gut überstehen. Und wenn doch einmal der Schnupfen zuschnappt - sie weiß sich ja zu helfen.
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