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Migräne mit Homöopathie behandeln

Früher griff ich zuerst zu den Schmerztabletten, wenn sich Sehstörungen, Kopfschmerzen und Unwohlsein meldeten. Eines Tages fand ich in einem Ratgeber über Homöopathie einen Hinweis, über die Behandlung von Migräne und besorgte mir daraufhin das Mittel Cyclamen D6. Diese Globuli sind allerdings nicht bei allen Migräneformen anwendbar und wirksam, sondern nur bei Migräne mit "Aura", also einem Flimmern und blinden Flecken im Gesichtsfeld, die den Kopfschmerzen vorausgehen. Zu Beginn der Migräne-Attacke nimmt man zwei Globuli. Zwei weitere werden in einem Glas Wasser aufgelöst. Diese Lösung wird schluckweise über mehrere Stunden verteilt, getrunken. Tatsächlich geht es mir sofort besser. Wer Migräne mit anhaltender Übelkeit hat, nimmt Iris Versicolor C6, wie gerade beschrieben.

Bei Migräne mit starken Hinterkopf- und Augenschmerzen hilft Gelsenium C6 in gleicher Anwendung.

Die Globuli kann man in der Apotheke bestellen und kaufen. Sie werden in kleinen praktischen Glasflaschen geliefert, die eine winzige Öffnung haben und so die Kügelchen stückweise freigeben. Der Hersteller ist die DHU. (Deutsche homöopathische Union) Über die DHU erfährt man alles Wissenswerte im Internet. Dort kann man auch kostenloses Info-Material anfordern, was mir schon oft bei Fragen weiterhalf.

Der Vorteil der Homöopathie ist, dass die Einnahme keine gefährlichen Nebenwirkungen hervorruft. Dennoch kann man sich vertun und ist mit einem Besuch bei einem homöopathisch ausgerichteten Arzt auf der sicheren Seite.

Folgende Punkte sind bei der Einnahme der Kügelchen zu beachten, um die optimale Wirkung zu erhalten:

Da die Wirkung schon eintritt, wenn die Kügelchen noch im Mund sind, empfiehlt es sich, vorher nicht zu rauchen oder zu essen. Die Mundschleimhaut ist so aufnahmefähiger.

Dann behält man die Tabletten oder Globuli eine Minute im Mund, bevor man sie schluckt.

Bei Einnahme zwei verschiedener Mittel, sollte ein Zeitraum von 15 bis 20 Minuten zwischen den Einnahmen liegen.

Viele Leute trauen der Wirkung nicht, da der Inhaltsstoff so stark verdünnt wurde, dass er mit unseren Methoden nicht nachweisbar ist.

Trotzdem bin ich sicher, dass die Wirkung kommt. Es ist kein Placebo-Effekt, weil auch Tiere und Babys schon immer stark auf die Behandlung ansprachen und ansprechen.

Es gibt inzwischen viele Ratgeber zum Thema, so dass jeder einen eigenen Versuch machen kann. Manchmal ist das Herausfinden der idealen Therapie nicht einfach, weil für eine Beschwerde viele Mittel in Betracht kommen.
Da hilft der Homöopath.


 

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