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Migräne vorbeugen

Migräne durch Stress und Genussmittel


Zu starke, körperliche Belastungen und Stresssituationen im Beruf und auch im Privatleben sollten möglichst vermieden werden, denn sie erhöhen das Risiko eines Migräneanfalls ebenso wie der Konsum von Nikotin und übermäßigem Alkohol. Wichtig ist, auf einen ausgeglichenen und gesunden Lebensrhythmus zu achten, und jeder körperlichen, geistigen oder emotionalen Anspannung eine Entspannung folgen zu lassen. Langes Arbeiten am Computer, stundenlanges Fernsehen aber auch grelles Licht gehören oftmals zu den auslösenden Migränefaktoren.

Migräne und Ernährungstipps


Die Ernährung sollte ausgewogen sein und die Aufnahme von Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Salat beinhalten. Es kann durchaus sein, dass Lebensmittel wie Käse, Zwiebeln, Rotwein oder Schokolade nicht vertragen werden und Migräneauslöser sind, und auch ein Flüssigkeitsmangel erhöht u. U. das Risiko, einen Migräneanfall zu erleiden. Die Flüssigkeitsmenge pro Tag sollte mindestens 2-3 Liter betragen und zwar möglichst als Mineralwasser, ungesüßte Säfte oder Tees. Der Verzicht auf Lebensmittel, die chemische Zusatzstoffe wie z.B. den Geschmacksverstärker Glutamat enthalten, ist ratsam. Auf keinen Fall sollte jemand, der an Migräne leidet, ein Hungergefühl aufkommen lassen, denn dadurch entsteht im Körper eine Unterzuckerung, die wiederum eine Migräneattacke hervorrufen kann.

Migräne Schlafen und Sport hilft


Ganz wichtig ist ein regelmäßiger Schlaf-Wachrhythmus. Wer zu lange, zu viel oder zu wenig schläft, kann damit einen Migräneanfall herausfordern. Auch an Wochenenden oder im Urlaub sollte der übliche Schlafrhythmus eingehalten werden. Auch das lange Ausschlafen am Sonntag sollte man sich besser abgewöhnen, um einer Migräneattacke keine Chance zu geben. Körperliche Bewegung an der frischen Luft versorgt den Körper mit Sauerstoff, stärkt und kräftigt ihn. Als Ausdauersportart sind z.B. Radfahren, Schwimmen, Joggen oder Wandern zu empfehlen. Sportliche Aktivitäten halten nicht nur fit und hindern das Migränerisiko, sie helfen auch bei einer Gewichtsreduktion, die sich ebenfalls günstig auf diese Krankheit auswirken kann.

Migräne durch Entspannungsübungen lindern


Den Körper und seine Muskeln richtig zu lockern und zu entspannen, um Blockaden zu lösen und Druck abzubauen, muss gelernt werden. Gerade bei Migränekranken können Yoga, Meditation, Autogenes Training und gezielte Entspannungstechniken sehr hilfreich sein, um dem inneren Spannungszustand entgegen zu wirken, und einer Attacke rechtzeitig vorzubeugen.


 

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