Medikamente der richtige Umgang
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Grapefruitsaft und Medikamente
Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte auf den Grapefruitsaft verzichten. Es ist erwiesen, dass er Einfluss auf die Freisetzung des Wirkstoffes im Körper hat. In der Leber kann sich zuviel des Wirkstoffes anhäufen, weil er langsamer verarbeitet wird. Plötzlich hat man mehr davon im Blut als man verträgt. Besonders kritisch wird es bei blutdrucksenkenden Mitteln, Cholesterinsenkern und Antiallergika. Sogar Todesfälle gab es dadurch schon. Achtung also vor Pampelmusen.
Antibiotika und Milch
Wer Antibiotika nimmt, darf zwei Stunden vor und nach der Einnahme keine Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Das Kalzium blockiert die Aufnahme des Antibiotikums. Es wirkt nicht richtig und Resistenzen sind die Folge, was bedeutet, dass das Antibiotikum beim nächsten Einsatz überhaupt nicht mehr wirkt.
Antibiotika zu Ende nehmen
Nur weil es mir gerade wieder viel besser geht, darf ich die Behandlung mit dem Antibiotikum nicht vorzeitig abbrechen. Restliche Bakterien freuen sich und erwachen zu neuem Leben. Das Antibiotikum wirkt nie wieder. Das könnte mal lebensgefährlich werden.
Tabletten zerkleinern
Tabletten dürfen nicht immer zerkleinert werden, da manche erst im Darm ihre Wirkung entfalten sollen. Wenn sie schon im Magen zerkleinert ankommen, können sie die Magenschleimhaut schädigen. Dies gilt für alle Tabletten mit dem Aufdruck: Magensaftresistent
Tropfen bei Kindern
Achten Sie darauf, dass Sie kleinen Kindern nur die Medikamente geben, die der Kinderarzt verordnet hat. Viele Säfte und Tropfen für Erwachsene enthalten hochprozentigen Alkohol und sind für Kinder nicht geeignet.
Paracetamol
Obwohl Paracetamol bereits bei Babys mit Schmerzen und Fieber eingesetzt werden kann, muss man sich unbedingt an die Dosierungsempfehlung halten. Hochdosiert und überdosiert führt Paracetamol zu schweren Leberschädigungen und sogar zum Tod. Dies gilt auch für Erwachsene.
Kortisonsalben
Diese Salben helfen gut bei schweren Hauterkrankungen. Da Kortison in großen Mengen ins Blut gelangt, darf nicht der ganze Körper damit eingerieben werden.
Das gilt auch für jodhaltige Salben, hier ist besondere Vorsicht bei Babys und Kleinkindern geboten.
Medikamente und Alkohol
Alkohol kann die Wirkung vieler Mittel verstärken. Auch ein Glas Wein kann schon zu viel sein. Lieber vorher den Beipackzettel aufmerksam lesen.
Medikamente nicht nehmen
Wer Angst vor den Nebenwirkungen hat, die im Beipackzettel stehen, sollte immer daran denken, dass nur sehr wenige Menschen schwere Nebenwirkungen bekommen. Das Nichtbehandeln der bestehenden Krankheit führt ohne Medikamente zu weiteren schweren Beschwerden und auch Krankenhausaufenthalten, die vermieden werden können.
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