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Hausmittel gegen Ohrenschmerzen

Anwendungen mit Teebaumöl wirken antibakteriell und desinfizierend. Die darin enthaltenen Terpinene haben eine antibiotische Wirkung und verleihen dem Öl den charakteristischen Geruch nach Terpentin. Drei bis vier Tropfen Teebaumöl werden mit etwas erwärmtem Olivenöl vermischt und ein paar Tropfen der Mischung mehrmals täglich lauwarm ins Ohr geträufelt. Es ist ratsam, das Ohr anschließend mit einem Wattebausch zu verschließen, damit es vor Zugluft geschützt ist, und die heilsame Wirkung sich am besten entfalten kann.

Auch Behandlungen mit Ohrkerzen erweisen sich als sehr effektiv bei Ohrschmerzen. Sie arbeiten mit Wärme und Druckausgleich und sind häufig mit ätherischen Ölen versetzt. Die innen hohle Ohrkerze wird vorsichtig in den Gehörgang eingeführt und oben angezündet. Es entsteht dabei ein leichter Unterdruck, der druckausgleichend auf Mittelohr und Nebenhöhlen wirkt. Außerdem werden Verunreinigungen im Gehörgang gelöst und können anschließend ganz leicht entfernt werden. Die ätherische Öle, verbunden mit Wärme, wirken schmerzlindernd und entspannend.

Bei eingesetzten Paukenröhrchen oder Trommelfellperforation sollten die Ohrkerzen jedoch nur in Absprache mit dem Arzt eingesetzt werden.

Teebaumöl und Ohrkerzen gibt es in Apotheken und Reformhäusern. Es empfiehlt sich, nur gekennzeichnete Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden. Teebaumöl sollte zudem einen Terpinen-4-ol-Gehalt von mindestens 35% und einen Cineolgehalt von weniger als 5 Prozent aufweisen. Die Ohrkerzen gibt es in verschiedenen Größen, so dass sie auch bei Kindern gut eingesetzt werden können. Wegen möglicher Allergien sollte auf die Zusammensetzung der ätherischen Öle geachtet werden.


 

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