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Hausmittel bei Prellung

Prellungen entstehen durch stumpfe Gewalteinwirkung, wobei die Haut nicht verletzt ist und das Blut aus den Blutgefäßen in das umliegende Körpergewebe gelangt. Je nachdem wie hart der Aufprall war, können Prellungen sehr schmerzhaft sein, eine Schwellung hervorrufen und die Beweglichkeit einschränken.

Es gibt verschiedene Arten von Prellungen, wie reine Prellungen der Haut (blaue Flecken), der Muskeln, Nerven und Knochen. Auch eine Gehirnerschütterung ist eine Prellung.

Bei großflächigen oder tieferliegenden Blutergüssen, bei einer Prellung am Auge oder bei einer Gehirnerschütterung sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Tiefergelegene Prellungen werden in ärztlicher Behandlung punktiert, dabei wird mit einer Kanüle in den Bluterguss gestochen, damit das Blut auslaufen kann.

Bei leichten Prellungen ist die erste Sofortmaße ruhigstellen und kühlen, um zu verhindern, dass sich der Bluterguss weiter ausbreitet und das Gewebe anschwillt. Die Kälte wirkt zudem auch schmerzstillend.

Für Kälteumschläge eignen sich ein kaltes, nasses Handtuch oder Kühlpads, die in das Gefrierfach gelegt werden. Diese Kühlkompressen bitte niemals direkt auf die Haut legen, immer in ein Tuch einwickeln.
Wenn Sie zufällig ein dunkelblaues Tuch zur Hand haben, können Sie mit der Farbwirkung den Kühleffekt noch verstärken.

Bei Haut- und Muskelprellungen eignen sich Arnikaumschläge oder -salben sehr gut, da Arnika schmerzstillend und entzündungshemmend wirkt und das Mittel der Wahl bei allen stumpfen Verletzungen ist.

Bei Knochenprellungen, wie zum Beispiel am Schienenbein, wirken Beinwellumschläge und -salben hervorragend. Beinwell ist das pflanzliche Heilmittel der Knochen.

Haben Sie sich zusätzlich Nervenquetschungen zugezogen, hilft eine Einreibung mit ­Johanniskrautöl. ­Johanniskrautöl ist das Mittel bei Nervenverletzungen.

Auch heparinhaltige Salben und homöopathische Mittel wirken sehr gut.
Eine Auswahl dieser Mittel sollte auch in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen.


 

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