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Sanfte Hilfe bei Scheidentrockenheit

Häufig suchen sie die Schuld gar bei sich, empfinden sich mitunter als nicht genug erregbar oder gar frigide. Dabei vermindertes sexuelles Verlangen nur eine untergeordnete Rolle bei den Ursachen. Das Befeuchten der Scheide kommt aus den Bartholin´schen und Skene´schen Drüsen am Eingang der Scheide. Die Feuchtigkeit dient nicht nur dem erleichterten Penetrierens des männlichen Glieds sondern vor allem der Abwehr von Bakterien und Fremdkörpern.

Ursachen für Scheidentrockenheit


Meist tritt mit Beginn der Wechseljahre eine Scheidentrockenheit ein. Weitere Ursachen sind: • Zeitpunkt im Monatszyklus • Alter (mit zunehmendem Alter beginnt die Atrophie der Scheide) • Stress oder besondere Belastungen • Vermindertes sexuelles Verlangen • Probleme in der Partnerschaft • Sexueller Missbrauch, Gewalterfahrungen • Bluthochdruck • Chemo- oder Strahlentherapie • Medikamente • Geburt und Stillzeit • Operative Eingriffe im Vaginalbereich (z.B. Totaloperationen oder Hysterektomie) • Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes)

Therapiemöglichkeiten bei Scheidentrockenheit


Bei gehäufter bzw. länger andauernder Scheidentrockenheit sollten Sie in jedem Fall Ihren Frauenarzt konsultieren. Mitunter kann die Trockenheit auf Krankheiten schließen. Sind diese ausgeschlossen, gibt es eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten.
Tritt die Scheidentrockenheit nur selten auf, hilft ein einfaches Gleitmittel. Wenn Sie Kondome verwenden, achten Sie darauf, dass das Gleitgel mit diesen kompatibel ist. Empfehlenswert ist das Gleitmittel Bioglide oder auch Sylk. Beide sind natürlich und äußerst ergiebig.
Bei einer dauerhaften Scheidentrockenheit empfiehlt sich eine Kur mit Hyalofemme. Dazu jeden 3 Tag 3 ml Hyalofemme mittels Applikator in die Scheide einführen. Bereits nach einigen Anwendungen sollte es zu einer deutlichen Verbesserung kommen. Eine Tube mit 30 ml reicht für ca. 8-10 Anwendungen. Zudem verbessert es die Wundheilung bei Rissen und fördert die Bildung neuer Vaginalhaut. In einigen Fällen hat sich die Gabe eines Milchsäurepräparats bewährt. Es konnte die Schleimhaut der Scheide deutlich regenerieren.
Bei hartnäckiger Scheidentrockenheit empfiehlt sich die Einnahme eines Östrogenpräparats. Dieses ist jedoch verschreibungspflichtig. Das sie als Creme oder Zäpfchen angewendet werden, wirken sie nur lokal. Nur selten werden Hormonpräparate eingesetzt. Zwar lindern sie erfolgreich die Rückbildung der Schleimhaut, regulieren den Feuchtigkeitshaushalt und mindern die Anfälligkeit gegen Entzündungen, jedoch ist es bislang nicht auszuschließen, dass Spätfolgen wie Brust- oder Gebärmutterkrebs auftreten können.

Tipps gegen Scheidentrockenheit


• verzichten Sie auf Alkohol. Er entzieht dem Körper (auch im Schambereich) Wasser. • Verwenden Sie nur Intimwaschlotionen. Sie trocknen die Scheidenflora nicht zusätzlich aus sondern stärken sie.


 

 
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