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Hausmittel bei Einschlafprobleme

Die Ursachen von Einschlafproblemen sind ganz unterschiedlich. Medikamente, wie etwa Antibiotika, Hormonpräparate oder Medikamente mit Koffein gehören mit zu den Einschlafstörern. Beruflicher oder privater Stress kann ebenfalls das Einschlafen erschweren.

Längerdauernde Einschlafstörungen sollten ernst genommen werden. In einem solchen Fall ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Bei der Einnahme von Schlaftabletten drohen Gewöhnung und Abhängigkeit. Bevor man zu Schlafmedikamenten greift, ist es ratsam, erst mal einige der nachfolgenden Hausmittel auszuprobieren. D
er „Duden“ definiert Hausmittel als „…in der Familie, im privaten Gebrauch lange erprobtes und bewährtes Mittel gegen Krankheiten.“ Einschlafprobleme sind auch Krankheiten in diesem Sinn.

Ein Glas warmes Wasser mit zwei Teelöffeln Zucker getrunken, hilft beim Einduseln. Ebenso hilft das Trinken eines Glases warmer Milch mit Honig. Dieses Mittel wurde schon von manchen Großmüttern den Kleinen gegen Einschlafprobleme gegeben.

Überhaupt sollten wir uns mehr an den Ritualen der lieben Kleinen orientieren. Auch bei Erwachsenen sind Rituale wichtig, um den Körper quasi auf den Schlaf einzustimmen.

Wer Einschlafprobleme hat, muss zuerst einmal ein bestmögliches Schlafklima schaffen. Dazu gekört selbstverständlich ein ruhiger und abgedunkelter Raum. Die Raumtemperatur liegt idealerweise zwischen 15 und 18 Grad.
Außerdem sollte man probieren, sich in einen entspannten Zustand ins Bett zu legen. Um das zu erreichen ist ein Abendspaziergang sehr hilfreich.

Entspannend wirkt es, ein Buch zu lesen oder leichte Musik, Entspannungsmusik, zu hören. Dabei kann man seine Gedanken schweifen lassen und sich über angenehme Sachen Gedanken machen. Darüber hinaus sollte man jeden Tag zur gleichen Uhrzeit ins Bett gehen.

Fernsehen, wenn man schlafen will, sollte tabu sein. Hilfreich ist es auch, vorm zu Bett gehen, einen Tee zu trinken. Das kann auch den Schlaf fördern.
Der Duft von Lavendel wirkt beruhigend und ist hilfreich bei Einschlafproblemen. Ein paar Tropfen Lavendel-Öl auf das Kopfkissen getropft, wirkt einschlaffördernd.

Entspannungstechniken, wie Autogenes Training bzw. progressive Muskelrelaxation sind Techniken, mit denen man seinen Körper vor dem Schlafen beruhigen kann. . Diese Verfahren muss man erlernen. Die Krankenkassen und die örtlichen Volkshochschulen bieten entsprechende Kurse an.
Durch beständiges Sport treiben, schafft man es, dass der Körper nachts nach Entspannung strebt.

Ein Bad mit Melisse, Baldrian oder Lavendel wirkt beruhigend. Dabei sollte das Badewasser maximal 37°C warm sein und nicht länger als 10 Minuten dauern. Damit Entspannung nach dem Bad eintritt, sollte man nach dem Bad direkt ins Bett gehen. Nach solch einem Bad hat man die nötige Bettschwere und meist sind die Einschlafprobleme wie weggeblasen.

Weitere Hausmittel, die das Einschlafen erleichtern sollen, sind beispielsweise ein warmes Bier, ein Rotweinpunsch, Kräutertee aus Fenchel, Kümmel, Pfefferminze und Baldrian.

Ein Tee aus je 5 g Dillfrüchten, Melissenblättern, zerkleinerten Anis, Blüten von Holunder und Kamille. Davon wird ein Esslöffel mit einem halben Liter kochenden Wasser übergossen. So lassen sich Einschlafprobleme schnell vertreiben.

Sehr Effizient wirkt langfristig Lavendeltee, der allerdings regelmäßig über einige Wochen zweimal am Tag getrunken werden muss.
Nicht zu guter Letzt ist das zählen von Schäfchen immer eine wirksame Einschlafhilfe. Oder man versucht ganz bewusst wach zu bleiben, etwa indem man das Licht anlässt.
Wenn jedoch alle diese Vorschläge nichts nützt, sollte man sich nicht weiter quälen, sondern aufstehen.


 

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