Übermäßiges Schwitzen - Was kann man dagegen tun?
Grundsätzlich kann man vorbeugende Maßnahmen einleiten, um übermäßiges Schwitzen zu vermeiden.
Schwitzen nur die Hände übermäßig, kann es helfen, wenn man die Hände zwei mal am Tag (Morgens und Abends) mit Franzbranntwein einreibt.
Wer Nachts außergewöhnlich viel schwitzt, sollte Morgens Salbeiblätter mit kalten Wasser übergießen und über den Tag stehen lassen. Dieses Wasser (eine Tasse ist ausreichend) sollte vor dem Schlafen getrunken werden und soll helfen, Nachtschweiß zu verhindern bzw. einzudämmen.
Hausmittel gegen Achselschweiß und aufsteigende Hitze
Wer übermäßig viel schwitzt leidet oft auch an den Folgen durch unangenehmen Körpergeruch ausgelöst durch die Schweißausbrüche. Hierbei kann man eine Mischung aus 30 g Wallnussblätter, 20 g Thymian und 40 g Eichenrinde in einem Liter Wasser kochen und sich mit dieser Mischung täglich waschen.
Ein Tomatensaftbad, welches man sich zweimal die Woche gönnen kann, kann ebenfalls helfen. hierzu wird ein halber Liter Tomatenwasser dem Badewasser hinzugefügt.
Bei Schweißfüssen hilft ebenfalls ein Sud mit Eichenrinde. Hierzu rührt man 1 kg Eichenrinde in 5 Liter kaltes Wasser. Es wird zum Kochen gebracht und dann 30 Minuten auf leichter Flamme kochen gelassen. Das Wasser wird mit Hilfe eines Siebs getrennt und zum Baden der Füße am Abend verwendet.
Wenn man mit diesen Hausrezepten nicht weiter kommt, weil das übermäßige Schwitzen ein Dauerzustand oder nicht zu kontrollieren ist, gibt es noch diverse medizinische Therapien, bis hin zur Möglichkeit die lästige Schweißüberproduktion durch das Entfernen von Schweißdrüsen in den Griff zu kriegen. Jedoch sollte dies gut überdacht sein, da im Gegensatz zu diesen Hausmitteln auch Nebenwirkungen auftreten können.
Ihre Rezension Ihre Bewertung zu Lesezeichen
Rezensionen
Schreiben Sie Ihre eigene Rezension
Bei übermäßigem Schwitzen helfen Hausmittel meist wenig...
Sascha Ballweg / www.schwitzen.com
Geschrieben von: Sascha Ballweg, mmyyyyHHMM%
Alternativ kommt eine Iontophorese in Frage, insbesondere wenn die eigene Krankenkasse die Kosten für das Gerät übernimmt.