Nahrungsergänzungsmittel bei Schwangerschaft
Sind Nahrungsergänzungsmittel bei einer Schwangerschaft sinnvoll?
Die alte Regel, dass in einer Schwangerschaft „für zwei“ gegessen werden muss, stimmt ja so nicht mehr. Allerdings ist es eine Tatsache, dass ungefähr ab dem vierten Schwangerschaftsmonat einiges mehr an Zink, Eisen, Proteinen und Jod gebraucht wird und auch der Vitaminbedarf ansteigt.
Die meisten Vitamine und Mineralien, die Sie nun mehr verbrauchen, können Sie auch über eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu sich nehmen. So decken Gemüse und Obst den Mehrbedarf an Vitaminen und Vollkornprodukte, Milcherzeugnisse, Hülsenfrüchte und Nüsse den großen Bereich der Mineralien, die nun gebraucht werden.
Ebenso sollte regelmäßig Fisch auf dem Speiseplan stehen. Lediglich bei Eisen und Folsäure werden Mengen benötigt, die über die Ernährung in den meisten Fällen nicht aufgenommen werden können.
Wenn die Blutuntersuchungen zeigen, dass ein Mangel an Vitaminen und/oder Mineralien besteht, werden Sie von Ihrem Arzt entsprechende Präparate empfohlen bekommen.
Können Nahrungsergänzungsmittel schädlich sein?
Wasserlösliche Vitamine werden leicht vom Körper ausgeschieden und können daher kaum überdosiert werden. Bei den fettlöslichen Vitaminen ist das etwas anders, aber eine einmalige Überdosierung wird auch hier keine großen Folgen haben. Zögern Sie auch nicht, Ihren Arzt zu fragen, wenn Sie sich über einige Dinge noch nicht sicher sind.
Sie werden sehen, dass Ihr Körper Ihnen Signale übermittelt, und Sie sind in der Lage, diese Sprache zu verstehen.
Der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel und die Abneigung gegen andere zeigt Ihnen intuitiv an, was der Körper braucht.
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