Nahrungsergänzungsmittel für Kinder
Durch die Stiftung Warentest wurden 23 Nahrungsergänzungsmittel für Kinder untersucht, mit einem ernüchternden Ergebnis. Die meisten dieser Fitmacher sind überdosiert, überflüssig und können mitunter zu gesundheitlichen Schäden führen.
Vitamin A - Überdosis
Wenn auch Sie zu den Eltern gehören die der Ansicht sind, viel hilft viel, dann ist dies nur bedingt richtig. Gerade Vitamin A ist zwar ein lebensnotwendiges Vitamin aber auch hier gilt nicht zuviel davon. Denn es ist fettlöslich, das heißt der Körper nimmt das Vitamin auf und speichert es und damit könnte es schnell zu einer Überdosierung kommen, was wiederum ein Risiko bedeutet. Im Test enthielten 12 der Nahrungsergänzungsmittel, darunter auch Sanostol, zu viel Vitamin A.
Fettlöslich sind auch Vitamin E und D. In den Fischöl-Kaukapseln OM 3 Junior stecken zum Beispiel zu viel Vitamine.
Die Bewertungen der Stiftung Warentest beruhen auf den Hinweisen des Bundesinstituts für Risikobewertungen (BfR), die überaus streng sind und sich auf die tägliche Einnahme, der Nährstoffe beziehen, die Kinder zu sich nehmen. Dazu gehören auch Säfte, Milchprodukte und Cornflakes.
Fazit
Da im Essen genügend Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Mangan und Zink enthalten sind, sollten Sie ganz darauf verzichten. Viele Nahrungsergänzungsmittelanbieter halten sich nicht an diese Hinweise des BfR. Beachten Sie das zahlreiche Produkte ausreichend Mineralstoffe enthalten, so sind z.B. 10 Produkte von 23 überdosiert.
Möchten Sie dennoch nicht auf Pillen verzichten, dann greifen Sie auf die 5 Produkte zurück, die keine Überdosis an Vitaminen und kritischen Mineralstoffen enthalten.
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