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Lippenvergrößerung durch plastische Chirurgie

Die Methoden im Überblick


Je nachdem ob die Lippenkontur geformt, oder das Lippenvolumen vergrößert werden soll, stehen zahlreiche Verfahren zur Auswahl.

Die Lippenvergrößerung


Für die Lippenvergrößerung besteht die Wahl zwischen synthetischen und natürlichen Füllmaterialien (Eigenfett). Bevorzugte synthetische Materialien sind unter anderen Restylane, Hyaluron, Kollagen, Dermalife, Juvéderm, Evolence. Die Kosten liegen zwischen 1500- 2500 €. In der Regel ist von einer Haltbarkeit von 3-9 Monaten auszugehen. Das Füllmaterial wird über diese Zeit nach und nach abgebaut.

Ablauf der Lippenvergrößerung


Ein Beratungsgespräch im Vorfeld mit Erläuterung der Vorgehensweise, Erfolgserwartungen sowie aller Risiken, sollte keine Fragen mehr offen lassen. Grundsätzlich empfiehlt es sich einige Zeit vorher wie auch nach der Vergrößerung das Rauchen zu unterlassen. Informationen bezüglich Essen und Trinken, Medikamenteneinnahme und weitere Anweisungen erhalten Sie von Ihrem plastischen Chirurgen.
Die Lippenvergrößerung findet unter einer örtlichen Betäubung oder lediglich durch die Verwendung einer Betäubungscreme statt. Anschließend wird mittels einer dünnen Nadel der Gewebefiller (synthetisch oder aus körpereigenem Material- Körperfett) in das Lippenrot oder aber entlang des Lippenrandes injiziert. Die Lippen sind noch eine Weile geschwollen und gerötet.
Entscheiden Sie sich für eine Vergrößerung mit Körperfett, so ist eine vorausgehende Fettabsaugung notwendig. Diese ist ebenfalls in örtlicher Betäubung möglich. Bevorzugte Körperstellen für diese Liposuction sind das Gesäß wie auch Hüften und Oberschenkel. Das abgesaugte Fett wird vor der Injizierung gefiltert. Der Vorteil dieser Methode liegt in dem körpereigenen Material.
Abstoßungen oder allergische Reaktion auf synthetische Filler sind zwar äußerst selten, jedoch nicht gänzlich auszuschließen.

Die Lippenkorrektur


Für eine Lippenkorrektur wird grundsätzlich ein Lippenimplantat angewendet. Auch dieses kann synthetischer oder natürlicher Natur sein. Anzumerken ist, dass in Europa der Einsatz synthetischer Implantate stark zurückgegangen ist. Nur selten finden sie Anwendung. Hauptanwendungsgebiet sind altersbedingte Lippenveränderungen wie z.B. Minifältchen, eingesunkener oder verschmälerter Oberlippe, verwischter Lippenkontur oder abgesunkene Mundwinkel (empfehlenswert ist hier eine Mundwinkelplastik).
Bevor Sie sich für eine Lippenkorrektur entscheiden, ist eine Lippenvergrößerung anzuraten. So bekommen Sie ein Gefühl für die volleren Lippen. Die Korrektur wird grundsätzlich unter örtlicher Betäubung und stationär durchgeführt. Der Chirurg setzt jeweils an den Mundwinkeln zwei kleine Schnitte.
Nun erfolgt die Formung der Tasche, in die anschließend das Implantat eingelegt wird. Dies bedarf größter Geschicklichkeit, damit das Ergebnis gleichmäßig und natürlich wirkt.
Schlussendlich werden die Schnitte mit selbstauflösenden Fäden vernäht. Die Risiken sind - wenn auch gering - wie bei jedem plastischen, chirurgischen vorhanden. Hierzu zählen vor allem die Asymmetrie des Volumens, Narbenbildung, Gefühlsminderungen oder Steifheit.

Materialien zur Lippenvergößerun


Alloderm (natürliches Material der Firma LifeCell): Besteht aus menschlichem Gewebe (Spenderhaut). Wurde es anfänglich hauptsächlich zur Behandlung von Verbrennungen eingesetzt, erfreut es sich heute größter Beliebtheit unter den Lippenimplantaten.
Derma- Fettimplantat: Das Dermaimplantat besteht aus einem Streifen der Unterhaut. Entnommen wird das Gewebe aus der Lederhaut. Nach der Entnahme (vorrangig aus der Gesäßfalte oder der Leistengegend) wird das Bindegewebe und die Fettzellen aus denen die Haut besteht, in die gewünschte Form gebracht. Hierbei ist das Endergebnis nach ca. 3-4 Monaten (Dauer des Heilungsprozesses) sichtbar. Da das Implantat aus körpereigenem Fettgewebe besteht, kommt es weder zu einem unnatürlichen Gefühl noch zu Abstoßungen.
Synthetisches Lippenimplantat: auch wenn der Einsatz stark zurückgeht, ist sie dennoch die Methode mit dem dauerhaftesten Erfolg. Das Material (Gore-Tex) ist ein nicht reaktives Polymer und wird seit 25 Jahren in der chirurgischen Praxis angewendet. Das Operationsverfahren ist identisch mit dem des Fettimplantats.
Ein Nachteil von Gore-Tex ist die mögliche Empfindungsstörung. Patientinnen berichteten von einem steifen und unnatürlichen Gefühl. Ein weiterer Nachteil besteht in dem Risiko, dass der Körper das Material als Fremdkörper ansieht und beginnt es abzustoßen. Das Entfernen gestaltet sich dann als kompliziert.
Alternativ ermöglicht das Lippenlifting (Lip Lift) sowie die V-Y Vergrößerungsplastik einen leichten Volumenzuwachs bzw. eine Fältchenminderung. Nachteil sind zum Teil sichtbare Narben. Besonders bei altersbedingten Veränderungen von Form und Größe der Lippen, kann dieser relativ einfache chirurgische Eingriff deutliche Verbesserung erzielen.


 

 
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